Stürmischer Auftakt für die Nach(t) der Kunst

Über 4000 Besucher fanden am Samstag den Weg in die Georg-Schumann-Straße und erlebten an über 50 Standorten von der Lützowstraße bis zum Wahrener Rathaus Ausstellungen, Konzerte, Tanz, Radio und Film.
Der Auftakt war, im wahrsten Sinne des Wortes, stürmisch, bei der Eröffnung um 17 Uhr in der Axispassage verdunkelte sich der Himmel, der Wind wehte kräftig , so dass die Beteiligten froh waren, ein Dach über dem Kopf zu haben. Dorothee Dubrau (Baubürgermeisterin) eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Anke Laufer und Bernhard Berres vom Organisationteam sowie der musikalischen Unterstützung von Lu Jian Guo.
Nach dem der Gewittersturm sich gelegt hatte, begann der Besuchersturm. Besonders im Bereich Gohlis und Möckern entwickelte sich die Georg-Schumann-Straße zur Flaniermeile, der Blick in den Programmflyer war das gemeinsame Erkennungsmerkmal der NdK-Besucher.
„Die neun Stunden mehr oder weniger auf den Beinen waren ganz schön anstrengend und ungewohnt. Aber es machte großen Spaß, den Diskussionen und Rätseleien der Betrachter in deren Rücken zuzuhören(…)“ schreibt Bernd Heyne, der seine Fotografien im ehemaligen Cafe in der Axis-Passage gezeigt hat. Peter Beissert freute sich sehr über die interessierten Gäste, die mit ihm einen Gang durch die Geschichte unternommen haben.
An diesen und anderen Rückmeldungen wird deutlich: Austausch und Gespräche zwischen Künstlern und Besuchern sind die Besonderheit der Nach(t) der Kunst und werden es auch hoffentlich in den nächsten Jahren bleiben.
Ganz ist die Nach(t) der Kunst noch nicht zu Ende. Für die Auktionsbilder zur Unterstützung der Veranstaltung kann noch geboten werden. Wer sich vorher noch mal die Bilder ansehen will, hat dazu am Montag und Dienstag von 17-20 Uhr und am Mi von 17-18 Uhr im ehemaligen Friseursalon in der Axispassage Gelegenheit.. Gebote können bis 18 Uhr abgegeben werden, um 19 Uhr bei der Abschlussveranstaltung in der Axispassage erfolgt dann die Bekanntgabe der Höchstgebote.

(Text: Anke Laufer, Bild: ehemaliges Cafe in der Axispassage, Bernd Heyne)





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