Archiv für August 2013

Eine neue Stadt ist pflanzbar – Die Stadtpflanzer stellen sich vor.

In diesem Jahr ist der Verein Stadtpflanzer e.V. offizieller Träger der „Nach(t) der Kunst“. In unserem Verein engagieren sich Menschen mit verschiedensten Hintergründen für eine soziale, ökologische und nachhaltige Stadt. Dahinter steht die Vision einer Stadtentwicklung, die Bürger nicht nur beteiligt, sondern aktiv einbezieht.

Die praktische Grundlage für unsere Arbeit ist „Urban Gardening“. Diese neue Art des Gärtnerns in der Stadt hat in den letzten Jahren viele Anhänger gefunden. Der Verein vernetzt und aktiviert, plant, berät und hilft bei der Umsetzung von Projekten. Egal ob Balkonplantage oder urbaner Bauernhof, Gemeinschaftsgarten im Hinterhof oder Baumscheibe vor der Haustür – wir stehen mit Rat und Schaufel zur Seite.

Im Januar 2013 sind wir in das „Chausseehaus“ – einen Wächterladen in der Delitzscher Straße 3 – gezogen. Der Raum, welchen wir gemeinsam mit der Jugendinitiative „Ausbruch“ nutzen, dient als Treffpunkt, Ideenwerkstatt, Ausstellungs- und Veranstaltungsraum sowie als Ort für Bildung.

Wir freuen uns auf eine spannende Nach(t) der Kunst in diesem Jahr und darauf alle Mitstreiter und Gäste am 14. September 2013 ab 16.00 Uhr zur Eröffnung der Veranstaltung im Chausseehaus begrüßen zu dürfen. Ab 16.00 Uhr laden wir zu inspirierenden Gesprächen bei Snacks und kalten Getränken. Die Künstlerin Cornelia Friederike Müller wird ab 20.00 Uhr mit ihrer Inszenierung ONE NIGHT PARK zu Gast sein. Die Künstlerin thematisiert in ihrer Arbeit den städtischen Park als öffentlichen und sozialen Raum, wobei das globale Phänomen Park, visuell und akustisch neu zusammengesetzt wird. Internationale Parks werden in ihrer Funktion als Orte des gemeinschaftlichen und geselligen Lebens betrachtet und bringen zudem die umkämpften Plätze um gesellschaftliche Emanzipation in Erinnerung, wie z.B. den Gezi-Park und Zuccotti-Park. Die Sounds und Ansichten verschiedener Parks werden im One Night Park zusammengeführt und lassen für eine Nacht einen neuen temporären sozialen Raum im Leipziger Chauseehaus entstehen.

Ton, Licht und Malerei mit Perlekin

Die Künstlergruppe Perlekin freut sich, auch in diesem Jahr bei der Nach(t) der Kunst dabei zu sein!
Letztes Mal waren die Künstler in der Bäckerei Schladitz aktiv. Dieses Jahr entfaltet sie sich in der Galerie über dem Bastellädchen Hobby Kreativ-junior in der Georg-Schumann-Straße 63.
Ab 10:00 Uhr werden hier nicht nur Kunstwerke ausgestellt, sondern Besucher und Ihre Kinder angeregt, selber kreativ zu werden.
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Pack die Badehose ein!

Kunstausstellungen an ungewöhnlichen Orten – das macht die Nach(t) der Kunst aus. Einer dieser Orte ist das ehemalige Gohliser Wannenbad, das sich hinter der Georg-Schumann-Straße 116 versteckt. Bröckelnde Putzstreifen auf roter Klinkerfassade, verrostete Fenstergitter. Das Gebäude wirkt auf den ersten Blick verlassen. Doch wenn man genauer hinschaut, erkennt man an Details wie einem eingetopften Birnbaum oder aufgearbeiteten Fenstern im ersten Stock: hier passiert wieder etwas.

GSS 116 Hinterhaus

13 Jahre stand das Haus leer bis es vor knapp drei Jahren von den jetzigen Eigentümern entdeckt und seitdem Schritt für Schritt saniert wird. Es wird Putz abgeklopft und das Dach abgedichtet, Wände mit Kalk und Lehm verputzt, Dielen abgeschliffen und Türen gestrichen, Fußboden verlegt und alles was ein altes Haus noch so verlangt, um wieder bewohnbar zu werden.
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Nach(t) der Kunst ̶ Teil 1: Musik und Kunst am Heinrich-Budde-Haus, 7. September 2013

Ein erster Auftakt zur Nacht der Kuns(t) findet bereits eine Woche vorher im Skulpturengarten am Heinrich-Budde-Haus statt. Die Künstler der Kreativitätswerkstatt stellen in der Lützowstraße 19, von 16 bis 24 Uhr, Skulpturen, Fotografien, Gemälde und Grafiken aus. Aber nicht nur die Augen, auch die Ohren werden angesprochen: Jazzmusik im Garten bildet den musikalischen Rahmen.

16.00 Uhr Jazz im Garten
18.00 Uhr Fenstermusiken – Stephanie Ulrike Kümpel
19.30 Uhr Musik mit „Ebs and Triple A“

Uta Schlenzig: Holz – Skulpturen und Drucke
Christoph Hundhammer: Holzskulpturen/Malerei/Grafik
Sebastian Schneider: Holzskulpturen
Gunther Bachmann: Skulpturen
Toni Nowack: Holzskulpturen
Luise Bürger: Holzskulpturen
Marlies Doehler-Bischoff: Holzschnitte
Yvonne Neu: Malerei
Wolf-Dieter Trümpler: Malerei/Grafik
Marcel Schäfer: Fotografie/Plastik/Zeichnung
Toni Reintelseder: Dampfbetriebene Skulpturen
Sylvia Graupner: Bilder und Bücher
Robert Schäwe : Zeitraffer-Filme
Angelika Tilsner: Maske
Emmi Klemm: Grafik/Federzeichnung
Mechthild Oehler: Grafik
Peter Walther: Metallplastik

Das Programm im Skulpturengarten auf einen Blick.




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